Ab welcher Menge ist die Muskatnuss giftig?

Antwort in aller Kürze

Ab einer Menge von ca. fünf Gramm, was zwei bis drei ganzen Muskatnüssen entspricht, treten rauschähnliche Symptome auf. Allerdings kommt es ab dieser Menge auch zu Vergiftungserscheinungen, die sich durch Übelkeit, Kopf- und Magenschmerzen und Mundtrockenheit bemerkbar machen. Muskat sollte in jeder Form unbedingt außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Kommt es beim Würzen einmal zu einer Überdosierung, macht sich dies meistens durch den unangenehmen Geschmack bemerkbar.

Die ausführliche Antwort der EDEKA Expert:innen

Die Muskatnuss kann ab einer Menge von etwa fünf Gramm eine berauschende Wirkung zeigen und giftig sein. Dafür müsste man jedoch eine bis zwei ganze Nüsse verzehren. Ab drei ganzen Muskatnüssen kann das Gewürz für Erwachsene lebensgefährlich werden, für Kinder bereits ab zwei Nüssen.

Der Inhaltsstoff Myristicin wandelt sich in der Leber zu Amphetamin um, sodass die Muskatnuss ab den genannten Mengen Halluzinationen hervorrufen kann. Weitere berauschende Substanzen der Muskatnuss sind Elemicin und Safrol. Sie können zu Euphorie, Sprachstörungen und Benommenheit führen, außerdem zeigen sich Vergiftungssymptome wie Kopf- und Magenschmerzen, Mundtrockenheit, Herzrasen, Übelkeit und Erbrechen.

Ganze Muskatnüsse sollten zur Sicherheit stets außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Bei normaler Verwendung als Gewürz lässt sich geriebene Muskatnuss kaum versehentlich überdosieren, als dass es zu Vergiftungserscheinungen kommen könnte. Wenn doch einmal zu viel von dem Gewürz in den Kochtopf gerät, bewahrt einem in der Regel der beißende, unangenehme Geschmack davor, zu viel davon zu essen. In kleinen Dosen aber verfeinert die MuskatnussKartoffelpüree , Gratins , Gemüse und Soßen.

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