Mehlig oder festkochend: Welche Kartoffeln für welches Gericht?

Antwort in aller Kürze

Kartoffeln werden in drei Kategorien unterteilt: festkochend, vorwiegend festkochend und mehlig kochend. Grund dafür ist ihr Stärkegehalt, denn je mehr Stärke enthalten ist, desto lockerer wird die Kartoffel beim Kochen. Mehligkochende Kartoffeln eignen sich somit gut für Püree und Suppen, vorwiegend festkochende für Bratkartoffeln und Aufläufe, während festkochende ideal für Kartoffelsalat und Gratins sind.

Die ausführliche Antwort der EDEKA Expert:innen

Kartoffeln werden je nach Stärkegehalt in drei verschiedene Kategorien unterteilt: festkochend, vorwiegend festkochend und mehlig kochend. Je mehr Stärke eine Kartoffel enthält, desto lockerer wird sie beim Kochen. Mehlige Kartoffeln sind demnach trockener und weicher als die festkochende Variante. Diese ist schnittfest und saftig und hat einen kernigen Biss sowie eine feine Struktur. Die Eigenschaften von vorwiegend festkochenden Kartoffeln liegen zwischen den zwei Varianten.

Von den Eigenschaften der Knolle hängt ab, welches Gericht sich aus ihnen zubereiten lässt. Schließlich sollen Bratkartoffeln oder die Kartoffeln für einen Kartoffel-Möhren-Auflauf nicht so schnell zerfallen, während dies beim Zubereiten von Püree oder einer klassischen Kartoffelcremesuppe natürlich eher erwünscht ist.

Gerichte für mehligkochende Kartoffeln:

Gerichte für vorwiegend festkochende Kartoffeln:

Gerichte für festkochende Kartoffeln:

Bei Gerichten mit Salzkartoffeln als Beilage hängt die Wahl des Knollen-Typs vor allem vom persönlichen Geschmack ab. Dagegen ist es unmöglich, krosse Bratkartoffeln aus mehlig kochenden Kartoffeln herzustellen. Genauso wird ein Kartoffelsalat schnell unansehnlich, wenn sich die Knollen im Essig oder in der Mayonnaise auflösen. Umgekehrt wird aus festkochenden Kartoffeln kein lockeres Püree.

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