Warum müssen wir ausreichend Kalium zu uns nehmen?

Kalium ist als Mineralstoff an verschiedenen Körperfunktionen beteiligt, weshalb eine ausreichende Zufuhr über die Nahrung essenziell ist. Kalium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und der Muskeln bei. Außerdem ist es an der Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks beteiligt. Gemeinsam mit Magnesium ist der Mineralstoff zudem für eine normale Herzfunktion wichtig. Weiterhin spielt Kalium als sogenannter Elektrolyt eine Rolle bei der Regulation des Wasserhaushalts.

Die täglich empfohlene Zufuhr an Kalium liegt bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 15 Jahren bei 2.000 Milligramm pro Tag. Während der Schwangerschaft oder Stillzeit ist der Bedarf nicht erhöht. Bei Kindern steigt der Tagesbedarf mit zunehmendem Alter an:

  • 1 bis 3 Jahre: 1.000 mg

  • 4 bis 6 Jahre: 1.400 mg

  • 7 bis 9 Jahre: 1.600 mg

  • 10 bis 12 Jahre: 1.700 mg

  • 13 bis 14 Jahre: 1.900 mg

Gesunde Menschen decken ihren Kaliumbedarf über eine ausgewogene und vielseitige Ernährung. Kalium steckt in mehr oder weniger allen Lebensmitteln. Reich an Kalium sind viele Nüsse und Samen. Außerdem ist der Mineralstoff unter anderem in folgenden Lebensmitteln enthalten: Avocados, Grünkohl, Kartoffeln, Spinat, Rosenkohl, Bananen, Honigmelonen, Kiwis sowie Vollkornbrot und die meisten Pilzsorten.

Ein leicht erhöhter Kaliumbedarf kann bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegen. Ein Mangel ist dennoch recht selten. Allerdings können beispielsweise Darmerkrankungen, ein hoher Salzkonsum oder Alkoholmissbrauch zu einem Mangel an dem Mineralstoff führen. Mögliche Symptome sind Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, Krämpfe und Stimmungsschwankungen, in schweren Fällen auch Muskelschwäche, Verstopfung, Lähmungserscheinungen oder Herzrhythmusstörungen.

Sollten Sie Grund zur Annahme haben, einen zu niedrigen Kaliumspiegel im Blut zu besitzen, lassen Sie dies von einem Arzt abklären. Er kann Ihnen eine besonders kaliumreiche Kost empfehlen und in akuten Fällen entsprechende Nahrungsergänzungsmittel verschreiben. Von einer Selbstmedikation mit Nahrungsergänzungsmitteln ist dringend abzuraten.

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