Wie wird Grünkohl klassisch zubereitet?

In der klassischen Variante wird Grünkohl deftig zusammen mit Pinkel zubereitet. Dabei handelt es sich um eine geräucherte Grützwurst, die unter anderem aus Würfelspeck, Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Gerstengrütze und Rindertalg besteht. Außerdem kommen in den klassischen Grünkohleintopf je nach Tradition in Oldenburg und Bremen Kassler, Kochwürste, Rauchenden und durchwachsener Speck, in Westfalen Mettenden sowie in Hannover und Braunschweig Bregenwurst. In vielen norddeutschen Regionen wird zusätzlich Kasseler, mit dem Sie auch unseren Grünkohleintopf verfeinern, serviert.

Der Grünkohl wird für den Eintopf zunächst von welken Blättern und von den Blattrippen beziehungsweise Strünken befreit. Dann wird er gründlich gewaschen, grob gehackt und blanchiert. Dabei wird der grüne Kohl in kochendem Salzwasser für ein paar Minuten vorgegart und anschließend mit Eiswasser abgeschreckt.

In einem großen Schmortopf erhitzen Sie Butter sowie Öl und schwitzen darin gehackte Zwiebeln an. Der Grünkohl kommt dazu und wird mit Senf, geriebener Muskatnuss, Pfeffer und Salz gewürzt und anschließend mit Fleischbrühe abgelöscht. Anschließend wird je nach Region und Geschmack die passende Fleischeinlage hinzugegeben.

Das Ganze muss dann für zwei Stunden bei geschlossenem Deckel schmoren. Die Würste garen Sie entweder die letzten 45 Minuten im Schmortopf mit oder separat in kochendem Wasser. Zu klassischem Grünkohl passen Brat- oder Salzkartoffeln sowie Senf. Verbreitet sind daneben auch karamellisierte Kartoffeln. Das typisch norddeutsche klassische Grünkohl-Rezept zum Nachkochen finden Sie hier.

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